Veröffentlichungen

App-Test: chompSMS oder Handcent SMS?

Android hat eine integrierte Anwendung für SMS/MMS, die auch ebenso heißt. Allerdings wird jedem Android-Nutzer aufgefallen sein, dass diese zwar alle benötigten Funktionen besitzt, aber absolut hässlich daherkommt. Mir kommt es geradezu wie eine Verschwendung der Farbenfreundlichkeit vor, wenn eine App hauptsächlich in schwarz-weiß gestaltet ist. Aus diesem Grund haben sich vermutlich Entwickler die Arbeit gemacht, schöne und übersichtliche Alternativ-Programme zu gestalten: chompSMS und Handcent SMS. Beide Programme sind klasse, sehen ähnlich aus und bieten viele gleiche Funktionen. Aber welche App ist denn nun besser?

Die Darstellung der Konversationen werden nach Kontakten geordnet, in (konfigurierbaren) Sprechblasen angezeigt wie man sie vom iPhone kennt und mit Datum versehen. Dabei wird in beiden Fällen die Übersichtlichkeit gegenüber der Standard-App erheblich gesteigert. In den Einstellungen gibt es viele Möglichkeiten, die im Standard auch nicht gegeben sind. (weiterlesen…)

Hintergrund: Arbeitsspeicher-Verwaltung unter Android

128MB Arbeitsspeicher - Zu wenig?

128MB Arbeitsspeicher - Zu wenig?

Neben der kurzen Akkulaufzeit wird von vielen Usern vor allem der kleine Arbeitsspeicher aller aktuellen Android-Phones bemängelt. Egal ob HTC Magic, Freerunner oder Samsung Galaxy – neben dem Google-Betriebssystem haben sie eines gemeinsam: 128 Megabyte von Anwendungen nutzbaren Arbeitsspeicher (RAM).
In Anbetracht aktueller Arbeitsspeichergrößen von über 4 Gigabyte bei modernen Desktop-Computern scheint dies vielen Nutzern deutlich zu wenig zu sein. Denn auch wenn es nur ein Smartphone ist, es sollen schließlich mehr als eine Hand voll Anwendungen parallel laufen – darunter solche Speicherfresser wie Webbrowser oder Spiele mit detaillierter Grafik.
Dass diese Fülle von Anwendungen nicht gleichzeitig im Speicher bleiben kann, ist klar. Viele User greifen daher zu Tools wie “Close Everything” oder “Taskiller” und beenden damit grundsätzlich alle Programme, die sie im Moment nicht benötigen.

Die Gründe, wieso dieses Verhalten nicht wirklich sinnvoll oder sogar kontraproduktiv ist, sollen in diesem Artikel nun etwas genauer erläutert werden. (weiterlesen…)

Test: Display-Schutzfolie “EXiM UltraClear” für das Galaxy

EXiM UltraClear

EXiM UltraClear

Nachdem die standardmäßige Transport-Schutzfolie von Samsung sich langsam aufgelöst hat, wurde es Zeit, dass ich mich nach einem richtigen Displayschutz für mein Galaxy umschaue.
Bei meiner kurzen Recherche in einigen Foren bin ich dabei immer wieder auf die EXiM-Displayfolien gestoßen, die gemäß der User-Berichte sehr robust und trotzdem unauffällig sein sollten.
Der hohe Preis von 10 Eur zzgl. 2 Eur Versand schreckte mich zwar anfänglich ab, doch in Erinnerung an meine zahlreichen unschönen Erlebnisse mit Billig-Folien von no-name-Händlern griff ich dann doch zu.
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App-Test: aTrackdog – Apps updaten und verwalten

Kennt ihr das Problem, dass eure Apps schon etwas älter sind, ihr zufällig ein Update entdeckt und euch fragt, warum ihr es noch nicht vorher gesehen habt? Die Apps bemerken nicht, dass ein Update zur Verfügung steht und Android sucht (bisher) nicht gezielt danach. Um die Updates zu finden greift aTrackdog auf die eigene Datenbank zu, in der die Versionsnummern aller Apps vermerkt sind. So kann auf die Schnelle festgestellt werden, wo ein altes Programm vorliegt.

Andererseits bietet der Android Market auch eine schnelle Updatefunktion, welche ich zunächst übersehen habe und daher auf aTrackdog zurückgegriffen habe. Diese findet sich einfach unter “Meine Downloads”, die Apps mit neuen Versionen rutschen dort automatisch nach oben. Nach Auffinden dieser Funktion ist die App für mich überflüssig, aber eventuell benötigt ihr ja die weiteren Features, die aTrackdog anbietet. Eine automatische Update-Funktion würde die App für mich wieder interessant machen.

Einmal gestartet erstellt die App zunächst eine Liste aller Apps. Dabei werden Android- oder Samsung-interne Anwendungen mitangezeigt, da diese zukünftig auch über den Market aktualisiert werden sollen. Nach einem Klick auf “Version Tracking” wird der Andoid Market nach neuen Versionen der Apps durchsucht. Je nach Anzahl der Apps dauert der Vorgang etwas länger, ich brauche für meine ca. 45 Apps derzeit 20 Sekunden. Nach der erfolgreichen Suche kann man zurück zur Übersicht der Apps wechseln. Dort sind nun die Apps mit neuen Versionen oben vermerkt, diese kann man nun per Klick auswählen und sich direkt zur entsprechenden App im Market lotsen lassen. Von dort lässt sich das Update einspielen. Ein direktes Update aller Apps scheint noch nicht im Rahmen der Möglichkeiten zu liegen, mit einer überschaubaren Anzahl von Apps komme ich auf etwa zwei Updates pro Tag, was sich noch manuell managen lässt. (weiterlesen…)

Vorabtest: TouchPal – der bessere Tastatur-Ersatz?

TouchPal: Standardlayout

TouchPal: Standardlayout

Ich habe das Glück, für androidig.de vorab eine neue virtuelle Tastatur namens TouchPal testen zu können, welche die Eingabe via Touchscreen im Vergleich zur Android-eigenen Tastatur schneller und komfortabler machen soll. TouchPal gibt es bereits seit einigen Jahren für Windows Mobile, doch in Kürze soll auch der Android-Markt in Angriff genommen werden.
Doch was bietet TouchPal überhaupt im Vergleich zur Android-eigenen Tastatur?

In der Standardeinstellung sieht die Tastatur dem gewohnten Android-Standard recht ähnlich. Es wird lediglich eine zusätzliche Taste angezeigt und jede Taste zeigt noch eine Zweitbelegung (ähnlich wie bei den Zahlen auf einer normalen Tastatur). Diese Zweitbelegung lässt sich durch tippen und gleichzeitigem nach-unten-ziehen des Fingers erreichen, was durchaus praktisch ist, da sich damit nahezu alle benötigten Sonderzeichen ohne Umschalten des Tastaturlayouts erreichen lassen. Im Gegensatz dazu führt klicken und nach-oben-ziehen übrigens zur Großschreibung des Buchstabens – die Benutzung der “Shift”-Taste wird damit defacto obsolet.
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Samsung Galaxy: Unterwegs – ein Praxistest

Am Wochenende habe ich das Samsung Galaxy und Android einem ersten richtigen Praxistest unterzogen. Ich habe mir für meine Reise nichts gedruckt oder anderweitig Informationen eingesteckt, nur das Galaxy sollte mich meiner Wege leiten und informieren. Selbstverständlich darf man bei so einer Reise das Ladegerät nicht vergessen.

Schon im Zug machte mein halbaufgeladenes Handy schlapp, in diesem ICE(-Abteil) auch keine Steckdose in Reichweite. Gut, dass ich noch im Kopf hatte, wo ich hin muss. Im Hostel dann gleich das Ladegerät gezückt, während der Recherche nach etwas Essbaren lies sich der Akku aber auf die schnelle nicht mehr als auf 43% bewegen. Übrigens läd das Galaxy bis 50% sehr schnell auf, ab dann braucht es immer länger. Genauso geht es beim Verbrauch, also stellen die 50% nach meinem Gefühl nur etwa 25% dar. Davon sollte man sich nicht in die Irre führen lassen. Die Navigation mittels Qype und Places Directory lief erstaunlich gut, hab so sehr schnell finden können, was ich brauchte. Nur in der Nähe des Ziels sollte man die Augen aufmachen statt weiterhin auf genauere Angaben der App zu warten, damit gehts bestimmt noch ein wenig schneller ;-) (weiterlesen…)

Samsung Galaxy: Auf den zweiten Blick

Anderthalb Tage, zwei Ladevorgänge und einige Abstürze ist mein Galaxy nun alt. Die Bilanz bisher fällt schlechter aus als der erste Eindruck. Das soll nicht heißen, dass das Galaxy nicht mehr so scharfe, gute Bilder liefert: Es sind einfach andere Sachen in den Vordergrund getreten.

Ich habe schon häufiger die Erfahrung gemacht, dass Software bei mir häufig nicht so rund läuft wie bei anderen – sei es nur mein Gefühl oder Tatsache – vielleicht verlange ich zu viel von meinem technischen Equipment. Andererseits kann man die rund 10 Systemabstürze, die das Galaxy bisher hatte, wohl auch nicht mit schlechtem Karma erklären. Ob beim Aktivieren des WLAN, dem Starten einer App, SMS-Empfang oder dem friedlichen Rumliegen in der Ecke: Abstürze hatte ich schon in jeder Situation, sodass keine klare Ursache erkennbar ist. Der Bildschirm friert ein, selbst wenn er gerade nichts anzeigt. Beim ersten schwarzen Bildschirm habe ich schon gedacht, dass meine Entsperr-Taste kaputt ist ;-) Einige Apps scheinen auch ganz klar für Abstürze zu sorgen, sodass ich die entsprechenden Apps erst mal wieder entfernt habe. (weiterlesen…)

Samsung Galaxy: Mein erster Eindruck

Lieferumfang des Samsung Galaxys

Lieferumfang des Samsung Galaxys

Seit rund 5 Stunden bin ich nun stolze Besitzerin des Galaxys. Zeit für einen ersten Eindruck:

Zunächst war ich überrascht, wie groß es ist. Von den ganzen Bildern her habe ich es mir irgendwie kleiner vorgestellt. Sonst schaut es edel, aber nicht zu übertrieben designed aus – das konnte man ja den Bildern schon entnehmen. Besonders gefallen mir diese kleinen “Furchen” in den Tasten, die seitlichen Tasten finde ich etwas gewöhnungsbedürftig.

Außerdem kommt es mir erstaunlich leicht vor, wiegt nur etwa halb so viel wie mein altes Handy (Sony Ericsson K800i). Schön flach und liegt gut in der Hand. Die Tasten sind alle gut erreichbar, die Anschlüsse sind allesamt auf der Oberseite: Perfekt! (weiterlesen…)

Wohin mit dem Smartphone, damit es nicht zerkratzt?

An einem neuen, teuren Smartphone will man ja möglichst lange Freude haben. Andererseits finde ich es schade, das Schmuckstück so sehr einzupacken, dass man nicht mehr erkennen kann wie sehenswert es überhaupt ist – dann kann man ja gleich zum funktionalen Kasten greifen. Schon vor einiger Zeit habe ich mir mit meinem iPod classic die gleiche Frage gestellt. Ich werfe meine Mitnehm-Gegenstände immer alle zusammen in ein Fach, MP3-Player neben Schlüsselbund, Tempos und Kulis. Das sind wahrlich keine guten Überlebensbedingungen, also brauche ich einen wirklich guten Schutz.

Schutzfolien halten zwar die Kratzer ab, schützen im schönsten Fall aber nur genau das Display. Ein Display ohne Kratzer ist besser als mit, die Schönheit ist auch bei einem Kratzer auf der Rückseite dahin. Für die gibt es meist ähnliche Folien, dann bleiben meiner Meinung nach immer noch genügend Möglichkeiten für kratzfreudige Gegenstände. (weiterlesen…)

Vorbereitungen, Vorfreude und: Ausverkauft!

Damit ich mit dem Galaxy direkt komplett durchstarten kann, musste ich in den letzten Tagen noch ein paar Vorbereitungen treffen. Zunächst habe ich am Wochenende mit dem Kundendienst telefoniert, wann das Galaxy denn nun endlich erhältlich ist. Auch dort habe ich keine genaueren Angaben als diese Woche ergattern können, aber meine Frage “Montag?” wurde freundlich bekichert. Also eher Ende der Woche.

Außerdem will ich ja den Internet Pack dazu bestellen, von meiner Seite logischerweise erst direkt an dem Tag, an dem ich es auch mit dem Galaxy gescheit nutzen kann. Mit meinem alten Handy war ich noch nie im Internet, absolut unhandlich und ohne Apps auch nicht wirklich von Nutzen. An der Hotline wurde mir mitgeteilt, dass die Aktivierung maximal 24 Stunden dauert. Hat das also noch Zeit.

Irgendwo bin ich dann allerdings auf die Information gestoßen, dass die Packs auch mit dem normalen Tarif abgerechnet werden. Eigentlich logisch ;-) Also habe ich am Montag Abend das Pack online gebucht. Dienstag Morgen kam die Bestätigung, dass das Pack nun aktiviert wird – es musste anscheinend von einem Mitarbeiter bestätigt und in Auftrag gegeben werden – und in spätestens 24 Stunden zur Verfügung stehen sollte. Danach kam keine SMS mehr, irgendwie wäre es sinnvoller gewesen, mich nur nach der tatsächlichen Aktivierung zu informieren.

Dann wurde mir auch noch mitgeteilt, dass o2 My Handy auch im Shop möglich ist, sodass ich damit das Verpassen des Postbotens umgehen kann. Nach meiner Einschätzung müssten die Handys dort auch früher eintreffen. Gestern konnte ich dem Shop in meiner Nähe auch nur die Aussage entlocken, dass die Handys bestellt wurden und mit einer Lieferung gegen Ende der Woche gerechnet wird. (weiterlesen…)