GUID Generator: eindeutige Kennungen erstellen

GUID- / UUID-Generator

Erzeuge zufällige UUIDs der Version 4 mit einer kryptografischen Zufallsquelle.

Ein GUID Generator erzeugt Kennungen, mit denen sich Datensätze, Dateien oder Objekte unterscheiden lassen. GUID steht für „Globally Unique Identifier“. Der eng verwandte Begriff UUID bedeutet „Universally Unique Identifier“. Beide Bezeichnungen werden häufig synonym verwendet. Unser Rechner auf androidig.de dient dazu, solche Kennungen zu generieren.

Aufbau einer GUID

Eine GUID umfasst 128 Bit. Ihre übliche Textdarstellung besteht aus 32 hexadezimalen Zeichen und vier Bindestrichen. Die fünf Zeichengruppen folgen dem Muster 8–4–4–4–12. Hexadezimalzahlen verwenden die Ziffern 0 bis 9 und die Buchstaben a bis f.

Ein Beispiel für das Format einer UUID der Version 4 lautet: 550e8400-e29b-41d4-a716-446655440000. Die erste Ziffer der dritten Gruppe kennzeichnet hier die Version. Im Folgenden erkläre ich die wichtigsten Größen anhand einfacher Rechnungen.

Eigenschaft Berechnung Ergebnis
Binäre Größe 128 ÷ 8 16 Byte
Hexadezimale Zeichen 128 ÷ 4 32 Zeichen
Textlänge mit Bindestrichen 32 + 4 36 Zeichen
Zufallsbits bei UUIDv4 128 − 6 Steuerbits 122 Bit

Wie wahrscheinlich sind doppelte Kennungen?

Bei einer korrekt erzeugten UUIDv4 stehen 2122 mögliche Werte zur Verfügung, also ungefähr 5,32 × 1036. Für eine Million unabhängig und gleichverteilt erzeugte Kennungen lässt sich die Kollisionswahrscheinlichkeit näherungsweise berechnen:

p ≈ n × (n − 1) ÷ (2 × 2122)

Mit n = 1.000.000 ergibt sich ungefähr 9,4 × 10−26. Eine doppelte Kennung ist damit äußerst unwahrscheinlich, aber nicht mathematisch ausgeschlossen.

GUIDs in Datenbanken und Anwendungen

Ein GUID Generator ist besonders für verteilte Anwendungen hilfreich: Kennungen können ohne zentralen Nummernzähler entstehen. Nicht jede GUID-Version arbeitet jedoch rein zufallsbasiert; manche beziehen Zeitinformationen oder andere Eingaben ein.

Mein Hinweis für die Verwendung: Eine GUID ersetzt weder ein Passwort noch eine Zugriffsprüfung. Für Datenbankfelder bleibt eine Eindeutigkeitsbedingung sinnvoll. Sie verhindert, dass eine doppelte Kennung unbemerkt gespeichert wird.